Im Jahresbericht 2015 des Universitätsspital Zürich (USZ) wird umfassend die Wichtigkeit erläutert, Ärztinnen in Zukunft mit Teilzeitstellen Karriere und Familie zu ermöglichen. Es ist erfreulich, dass die Spitaldirektion die Wichtigkeit und den bestehenden Handlungsbedarf erläutert hat!

Mit einer Anfrage bei der Regierung bohre ich ein bisschen tiefer und frage nach einer Auflistung der Anzahl Teilzeitstellen pro Klinik am USZ für Assistenzärztinnen in der Weiterbildungsphase, Oberärztinnen und leitende Ärztinnen. Die Antwort wird Ende Jahr erwartet.

Nicht nur aus Gründen der Chancengleichheit, sondern insbesondere auch aufgrund des Mangels an Ärzten und Ärztinnen sowie einer hohen Frauenquote unter den Studienabgängern in Medizin gilt es für die Vereinbarkeit von Karriere und Familie hinderliche Strukturen in der Medizin zu reduzieren. Mit dem vermehrten Angebot von Teilzeitstellen für leitende Ärztinnen, Oberärztinnen und Assistenzärztinnen kann das USZ das Potential des verfügbaren Angebots an Ärzten und Ärztinnen auf dem Arbeitsmarkt besser nutzen. Weiter kann das USZ damit dazu beitragen, Ärztinnen generell stärker im Beruf zu halten und damit auch den Nutzen der Investition des Kantons Zürich in das Medizinstudium zu erhöhen.