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Ausserhalb der Badeanstalten hat Basel den Wickelfisch, Bern den Aare-Bütu und Zürich das Badeverbot

In Bern und Basel ist das Flussschwimmen ein Volkssport. Auch in Zürich soll die hervorragende Wasserqualität inmitten von Altstadtbauten erlebbar gemacht werden. Das Medien-Echo war positiv, die Regierung beantragte die Idee zu konkretisieren aber die FDP, SVP und BDP versenkten die Idee im Rat. Das wird nicht das letzte Wort sein!

 

Vorstoss im Kantonsrat: Link

Vorstoss im Gemeinderat: Link

 

Knacknuss: Wendemanöver des LImmatschiffs

Die Knacknuss das Badeverbot zu lockern wird das Limmatschiff sein: Bei den Wendemanövern nimmt das Schiff den ganzen Fluss in Anspruch. Schwimmer und Limmatschiff können aus Sicherheitsgründen wohl kaum gleichzeitig am gleichen Ort in der Limmat unterwegs sein.

Wendemanoever

Wendemanöver bei der Haltestelle Landesmuseum: kein Platz für Schwimmer

 

Mindestens ‚Monday-Afterwork-Swim‘ muss drin liegen

Um Schimmen zu erlauben und den Fahrplan der Kursschifffahrt nicht (zu stark) einzuschränken, fordere ich den Regierungsrat auf zu prüfen, ob bspw. Teilabschnitte des jährlich stattfindenden Limmatschwimmens freigegeben werden können oder das Schwimmen zu gewissen Zeiten erlaubt werden kann: zB täglich ab 17 Uhr oder mindestens an einem Wochentag ab 17 Uhr. In Anlehnung an die zweiwöchentlich durchgeführte Veranstaltung Monday-Night-Skate könnte die Limmat für einen ‚Monday-Afterwork-Swim‘ freigegeben werden.

Nicht zu unrecht schwärmt der deutsche Spiegel in einem Artikel über das Schwimmen in der Limmat: „Zürich ist nicht nur die Stadt der Bänker, sondern auch der Bäder. … Wer Durst hat, könnte einfach den Mund aufmachen. Die Limmat und der Zürichsee haben Trinkwasserqualität. Neben den schönen Badeanlagen ist es vor allem das saubere Wasser, das die Zürcher so magisch anzieht. Viele hüpfen vor der Arbeit oder in der Mittagspause schnell mal ins Wasser. (Quelle)“