Aufgewachsen bin ich in Kloten und habe die Primarschule Spitz, die Kantonsschulen Zürcher Unterland in Bülach und Büelrain in Winterthur besucht. Mein grosses Hobby damals war das Eishockey. Ich habe die gesamte Juniorenabteilung des EHC Kloten durchlaufen und dann bis zur Rekrutenschule für den EHC Bülach sowie den EV Dielsdorf-Niederhasli gespielt. Seit 2007 wohne ich in der Stadt Zürich – seit wenigen Jahren zusammen mit meiner Frau und unserem Sohn.

 

Ausbildung und Beruf: Dr. oec. HSG

Die Betriebswirtschaft mit ihren vielfältigen Blickwinkeln auf das Handeln der Menschen fasziniert mich. Daher war die Ausbildung an der Universität St. Gallen mit anschliessender Promotion eine abenteuerliche Reise mit viel Freude. Die berufliche Praxis hat mich in verschiedene Grosskonzerne, KMU sowie ein high-tech Spin-off-Unternehmen der ETH Zürich geführt – immer mit einem fachlichen Fokus auf Finance & Accounting.

 

Interessen und Hobbies

Outdoor-Sport und insbesondere das Skitouren sind meine Passion. In der Zürcher Sektion des SAC war ich während acht Jahre bis zum Eintritt in den Kantonsrat Tourenleiter. Aktuell bin ich weniger dafür mit umso intensiveren Eindrücken in den Bergen unterwegs.

 

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Wie bin ich in die Politik gekommen?

Das Thema Ausbildungskapazität im Medizinstudium hat mich in die Politik gebracht: Ärztemangel und das Überangebot an talentierten Jugendlichen an der Zulassungsprüfung zum Medizinstudium ‚Numerus Clausus‘ sind ein Widerspruch in sich. Interesse am Thema erhielt ich durch Gespräche mit Medizinstudenten im Bekanntenkreis. Es kam in lockeren Feierabendrunden immer wieder die Frage auf, warum mit dem Numerus-Clausus-Test talentierten Jugendlichen der Zugang zum Medizinstudium verwehrt wird, obwohl sie auf dem Arbeitsmarkt als Arzt dringend gebraucht werden. Das war der Ausschlag, die Sachlage fundiert zu analysieren.

Das Ergebnis war eindeutig: Die Ausbildungskapazität im Medizinstudium ist viel zu tief. Nur rund 50% der neu vom Arbeitsmarkt aufgenommenen Ärzte werden in der Schweiz ausgebildet (Stand 2013) . Aber nicht nur die Schweiz bildet weniger Ärzte aus, als sie beschäftigt. Dies gilt für die allermeisten Industrieländer. Dadurch wird eine Ärzte-Migration in Gang gesetzt. Wohlhabendere Länder klauen wirtschaftlich schwächeren Ländern die Ärzte. Die Weltgesundheitsorganisation hat dieses Problem erkannt. Das war Grund genug, das Problem nicht weiter nur unseren Politikern zu überlassen.

Zusammen mit einer heterogenen Gruppe junger Stimmberechtigten, einem Patronat aus über 50 Chefärzten und Spitaldirektoren und wertvoller Unterstützung durch einen Jus-Professor haben wir mit einer eidg. Volksinitiative auf das Problem aufmerksam gemacht und einen Lösungsansatz mit einer parlamentarischen Initiative ins nationale Parlament gebracht. Seither gab es vielversprechende Entwicklungen und der Bundesrat bemüht sich um mehr Ausbildungsplätze im Medizinstudium. Auf der folgenden Seite schaffe ich Transparenz über den Zahlensalat und über die Entwicklungen der Abschlusskapazität im Medizinstudium: Link